Landerneau - Die Organisatoren der Tour der France gehen juristisch gegen die Zuschauerin vor, die am Samstag auf der ersten Etappe einen Massensturz verursacht hat. Dies bestätigte die Veranstalter-Firma A.S.O. dem Sport-Informations-Dienst (SID). Nach Informationen der Tageszeitung L’Equipe wird die Frau derzeit von der Polizei gesucht, sie habe sich vor dem Eintreffen der Gendarmerie vom Unfallort entfernt. Die Zuschauerin brachte am Samstag den 36-jährigen Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin zu Fall, daraufhin gingen mehrere Dutzend Fahrer zu Boden. Der Vorfall ereignete sich gut 46 Kilometer vor dem Ziel in Landerneau.

„Wir werden diese Frau verklagen, die sich so schlimm verhalten hat“, sagte der stellvertretende Renndirektor Pierre-Yves Thouault der Nachrichtenagentur AFP: „Wir machen dies, damit sich die winzig kleine Minderheit von Leute, die sich so verhält, den anderen nicht die Show verdirbt.“

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