Berlin - Weil er eine 84 Jahre alte Frau um 65.000 Euro gebracht haben soll, steht ein 27-Jähriger am Mittwoch um 8:45 Uhr vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Der Mann soll sich Anfang des Jahres der Seniorin gegenüber als ihr Sohn ausgegeben und ihr vorgegaukelt haben, er benötige wegen einer angeblichen Corona-Erkrankung dringend Bargeld.

Der mutmaßliche Trickbetrug habe mit einem Telefonanruf begonnen. Laut Ermittlungen soll der Angeklagte mit Komplizen agiert haben. Die 84-Jährige habe in der irrigen Annahme, es handele sich tatsächlich um ihren Sohn, das Geld übergeben. In drei ähnlichen Fällen, die dem Angeklagten zur Last gelegt werden, sei er erfolglos geblieben.