Berlin - Trotz sommerlicher Temperaturen haben sich die meisten Landesbewohner Berlins am Sonntagabend und in der Nacht an die Corona-Auflagen gehalten. Nach Beginn der Ausgangssperre um 22 Uhr seien deutlich weniger Menschen in der Stadt unterwegs gewesen, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei am Montagmorgen mit. Einsätze und Kontrollen habe es in der Nacht deshalb nicht mehr als üblich gegeben. „Das hat uns, um ehrlich zu sein, auch überrascht“, sagte der Sprecher.

Nach dem Bundesgesetz zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen herrscht derzeit in Berlin wegen des erhöhten Infektionsgeschehens eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22.00 und 5.00 Uhr. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz (Ansteckungen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) an fünf aufeinander folgenden Tagen die Zahl 100 unterschreitet, werden die Maßnahmen am übernächsten Tag zurückgenommen. In Berlin liegt die Inzidenz am Montag mit 100,8 knapp über dem entscheidenden Wert.