Berlin - Trotz der nächtlichen Zugangsbeschränkungen im James-Simon-Park in Mitte haben sich dort am späten Freitagabend und in der Nacht Menschen aufgehalten. Das Bezirksamt Mitte twitterte am Sonnabendmorgen: „Wichtiger Hinweis: Nur weil die @polizeiberlin und das #Ordnungsamt Mitte im #James_Simon_Park nachts mal nicht zu sehen sind, heißt das nicht, dass Feiern dort wieder erlaubt ist!“ Die Allgemeinverfügung gelte weiter, Ordnungswidrigkeiten würden geahndet.

Die Polizei teilte am Sonnabendmorgen auf Nachfrage mit, dass es in der Nacht aus polizeilicher Sicht keine Probleme gegeben habe. Es seien keine Straftaten registriert worden. In allen Parks seien Kleingruppen unterwegs gewesen, die aber nach Aufforderung gegangen seien.

Beschränkungen gelten bis einschließlich 31. August

Am Freitag hatte Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) mitgeteilt, dass die Zugangsbeschränkungen in dem Park gegenüber der Museumsinsel zwischen 20 und 6 Uhr bis einschließlich 31. August bestehen bleiben. In dem Zeitraum gilt: „Betreten verboten“. Nach wie vor gelten dort außerdem das Alkoholverbot nach der Berliner Infektionsschutzverordnung und das Musikverbot nach dem Grünanlagengesetz. Die Zugangsbeschränkung gibt es seit einer Woche. Zuvor war es während der Corona-Pandemie mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen feiernden Besuchern und der Polizei gekommen.