Jetzt auch noch Bauarbeiten: U2 ab Montag bis März unterbrochen

Seit Wochen besteht auf der U2 in Berlin Pendelverkehr – und das wird auch noch auf unabsehbare Zeit so bleiben. Nun kommen auch noch Bauarbeiten hinzu.

Derzeit besteht Pendelverkehr auf der U2 zwischen Klosterstraße und Senefelderplatz. Nun kommen auch noch Bauarbeiten hinzu – die U2 wird ab Montag bis zum März zwischen Theodor-Heuss-Platz und Ruhleben unterbrochen.
Derzeit besteht Pendelverkehr auf der U2 zwischen Klosterstraße und Senefelderplatz. Nun kommen auch noch Bauarbeiten hinzu – die U2 wird ab Montag bis zum März zwischen Theodor-Heuss-Platz und Ruhleben unterbrochen.Imago/Dirk Sattler

Fahrgäste der Berliner U-Bahnlinie U2 müssen sich zusätzlich zum zeitraubenden Pendelverkehr nun auch noch auf Ersatzverkehr einstellen. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Mittwoch mitteilten, fährt die U2 ab Montag, 7. November bis zum März 2023 nicht zwischen Theodor-Heuss-Platz und Ruhleben. Für den nicht befahren Streckenabschnitt werde ein barrierefreier Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Grund für die Unterbrechung der U-Bahnlinie ist der Bau einer Fußgängerbrücke als Verbindung vom Rossitter Platz (U-Bahnhof Olympia-Stadion) zum Machandelweg. Dort baut die BVG ein neues Ausbildungszentrum.

Wie die BVG weiter mitteilt, können betroffene Fahrgäste auch Mieträder, E-Bikes und E-Scooter nutzen. Dafür werden am 7. November an den U-Bahnhöfen Theodor-Heuss-Platz und Ruhleben 10-Euro-Gutscheine für die Jelbi-App verteilt, mit der alle Fahrzeuge gebucht werden können.

Pendelverkehr auf der U2: Ende nicht absehbar

Derzeit gibt es zudem eine Teilsperrung auf der U2. Grund ist, das sich neben einer Hochhausbaustelle am Alexanderplatz der Bahnhof der U2 um mehrere Zentimeter gesenkt hat. Ein Gleis kann nicht genutzt werden. Die Fahrgäste müssen zwischen Klosterstraße und Senefelderplatz auf den Pendelverkehr umsteigen, der nur im 15-Minuten-Takt verkehren kann.

Ein Ende der Teilsperrung ist noch nicht absehbar. Bis zur Behebung der Bauschäden, die offenbar auf ein benachbartes Hochhausprojekt zurückgehen, werden wohl noch „mehrere Wochen“ vergehen, hieß es von der BVG.