Zwei überregionale Corona-Impfzentren in Schönefeld und Potsdam sollen nach Angaben des brandenburgischen Gesundheitsministeriums bis Ende Februar schließen. Die Impfzentren in der Potsdamer Metropolishalle und am Flughafen Schönefeld würden ihren Betrieb ab dem 27. Februar einstellen, teilte das Ministerium am Freitag mit. Als Grund führt das Ministerium die geringe Nachfrage an.

Auch Impfzentren in Berlin sollen schließen

Laut der Corona-Impfverordnung des Bundes müssen Impfzentren wirtschaftlich betrieben werden. Aus finanziellen Gründen seien darum „Schließungen von sehr großen Impfstellen erforderlich, wenn sie nahezu leer stehen“, teilte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) mit. Sie verwies darauf, dass sich Menschen weiterhin in rund 1600 Arztpraxen impfen lassen oder andere kommunale und mobile Impfangebote nutzen könnten.

Die Nachfrage in den Impfzentren war nach den Angaben vom Freitag in den vergangenen Wochen drastisch gesunken. Eigentlich könne man täglich rund 1000 Impfdosen in jedem der Impfzentren verabreichen, hieß es. Im Februar ließen sich demnach aber pro Woche nur etwa 1000 Menschen im Potsdamer Impfzentrum impfen, das Zentrum in Schönefeld soll nur auf wenige hundert Impfungen pro Woche gekommen sein.

Auch in Berlin sollen einige Impfzentren schließen. Am 24. Februar sollen unter anderem die Corona-Impfstelle in den Spandau Arcaden, die Corona-Impfstelle im IKEA Tempelhof  und die Corona-Impfstelle im Freizeitforum Marzahn ihren Betrieb einstellen.