Berlin - Obwohl sich die Delta-Variante immer weiter ausbreitet, sind die Corona-Infektionszahlen weiter niedrig in Berlin. Deswegen hatte der Senat in der vergangenen Woche weitere Lockerungen beschlossen. Diese Regeln gelten ab Samstag, den 3. Juli.

Öffentliche Veranstaltungen und private Treffen

Private Veranstaltungen im Freien sind ab Samstag wieder mit bis zu 100 Personen erlaubt. Bei privaten Treffen fällt die Personenbegrenzung komplett weg, es sollte sich aber an der Obergrenze von 100 Anwesenden orientiert werden. Drinnen gilt für private Treffen allerdings weiterhin die aktuelle Beschränkung auf zehn Personen, die aus maximal fünf Haushalten kommen dürfen.

Öffentliche Veranstaltungen sind draußen mit bis zu 2000 Teilnehmern erlaubt. Die Testpflicht greift dann erst ab 500 Gästen. In geschlossenen Räumen können 500 Menschen anwesend sein. Die gleichen Regeln gelten für Sportveranstaltungen.

Geschäfte und Museen

In allen Berliner Geschäften und Einkaufzentren fällt ab Samstag die Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation. Demnach müssen sich Besucher nicht mehr per App einchecken oder sich auf eine Liste eintragen. Die gleiche Regel entfällt für Besuche im Museum, in Bibliotheken und Gedenkstätten.

Änderungen bei der Maskenpflicht

In Fitness- und Tanzstudios sowie bei Musikschulen und Kursen der Volkshochschule können Menschen ab Samstag wieder freier atmen. Dort entfällt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Künftig reicht hier eine einfache medizinische Maske (OP-Maske).

Hochschulen

Die Berliner Universitäten und Hochschulen öffnen ab dem 3. Juli wieder für den Publikumsverkehr. So können Nachholprogramme in den Semesterferien vor Ort stattfinden.