In der Ukraine sollen russische Soldaten Hunde von der Straße gefangen haben, um sie zu essen. Dies berichtet der Berliner Unternehmer Karsten Fuhrken unter Berufung auf eine Augenzeugin aus Mariupol.

Der Berliner fährt seit Kriegsbeginn Hilfsgüter in die Ukraine und holt Menschen aus dem Krisengebiet. Wie das Portal t-online berichtet, ist er dort mit den schrecklichen Kriegserfahrungen der Ukrainer konfrontiert. Fuhrken war bereits in Odessa, Charkiw, Cherson und Mariupol.

Ukrainer sterben in Schutzkellern und werden notdürftig begraben

Eine Familie schilderte ihm, wie sie sich wochenlang in einem Keller versteckte. Notdürftig hätten sie andere Menschen, die im Versteck gestorben waren, begraben müssen. In provisorischen Schutzräumen wie diesem fehlen sauberes Wasser und Nahrung, Toiletten gibt es oft nicht.

„Sie wussten manchmal nicht, welche Tageszeit war, und versuchten, sich mit Taschenlampen den Tag in die Dunkelheit zu holen“, berichtet Fuhrken. Auf Instagram teilt er Videos und Fotos, die von seinen Fahrten in die Ukraine erzählen.

Ukraine-Hilfe: Die Spendenbereitschaft versiegt

Inzwischen gründete Unternehmer Fuhrken den Verein TMR Flüchtlingshilfe Ukraine Berlin e. V., um Hilfsaktionen besser organisieren zu können. Doch die Bereitschaft, zu helfen, habe in den vergangenen Wochen nachgelassen. Der Krieg sei für viele Menschen zur Normalität geworden. „Das merke ich auch bei den Spenden“, so Fuhrken.