Ukraine-Krieg und Energiekrise: Berliner Kitas bekommen Extrageld

Wegen der immensen Heiz- und Stromkosten bekommen die Berliner Kitas 300 Euro pro Platz ausgezahlt. Für welchen Zeitraum gilt das?

Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (l.) liest Kitakindern etwas vor.
Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (l.) liest Kitakindern etwas vor.Sabine Gudath

Um die Folgen der gestiegenen Energiekosten auszugleichen und die Handlungsfähigkeit der Kitas zu erhalten, finanziert Berlin zusätzlich eine Energiekostenpauschale in Höhe von insgesamt 300 Euro pro belegten Kitaplatz. Wie die Senatsbildungsverwaltung mitteilt, erfolgt die Auszahlung automatisch für den Zeitraum Januar bis März 2023 mit monatlich 100 Euro.

Grundlage sind die registrierten Betreuungsverträge. Eine Antragsstellung, um die Mittel zu erhalten, ist somit nicht erforderlich. Die Energiekostenpauschale findet Anwendung für alle Kostenblätter im Kitabereich.

Berliner Kitas: Es gibt Einrichtungen, die von der Insolvenz bedroht sind

Darüber hinaus kann es eine ergänzende Härtefallzahlung geben – zum Beispiel für Einrichtungen, die unmittelbar von der Insolvenz bedroht sind.

Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse erklärte: „Berlin unterstützt die Kindertageseinrichtungen schnell und unbürokratisch. Mit der Energiekostenpauschale sichern wir die Existenz der Kitaträger und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Kleinen es in den Kitas nicht zu kalt haben werden.“