Berlin - An den Baustellen der U-Bahnhöfe Birkenstraße, Bismarckstraße oder Yorckstraße verzögern sich die Arbeiten teilweise um Jahre. Über die Verlängerung der Bauarbeiten berichtete die Berliner Morgenpost am Montag.

Demnach gab ein Sprecher der BVG bekannt, dass der Bahnhof Birkenstraße in Moabit statt 2022 erst 2023 fertig saniert sein werde. Nachdem bereits der Boden des Bahnsteigs neu belegt wurde und die Wandfliesen durch eine Art Graffiti-Galerie ersetzt wurden, halten die Arbeiten am nördlichen Ende des Bahnsteigs die Fertigstellung der Baustelle weiter auf. Treppe und Aufzug sollen neu hergerichtet werden. Die Arbeiten daran führen bereits seit 2019 zu einer Vollsperrung der Wilhelmshavener Straße.

Als Gründe für die Verzögerung gab BVG-Sprecher Jannes Schwentu langwierige, öffentliche Genehmigunen an. Es könne überdies nur nachts gearbeitet weren, um den Bahnbetrieb der Linie U9 aufrecht zu erhalten.

Am U-Bahnhof Yorckstraße liegen indes seit Jahren die Betonwände blank. Erst ab Herbst 2021 und damit fünf Jahre später als ursprünglich geplant, soll der Bahnsteig saniert werden. Diese Arbeiten sollen bis Herbst 2023 andauern.

Ebenfalls in Zeitverzug sind die Bauarbeiten am U-Bahnhof Bismarckstraße der U2 und U7. Die Großbaustelle dort sollte eigentlich bereits seit 2013 abgeschlossen sein. Neu geplant sei die Instandsetzung bis Ende 2022 fertigzustellen. Erhebliche Bauschäden beim Rückbau der Wand- und Deckenverkleidung sowie coronabedingte Lieferprobleme hätten den ursprünglichen Zeitplan durcheinandergebracht, teilte Schwentu mit.