Seit Corona-Pandemie: Deutsche berühren einander deutlich weniger

Das Coronavirus hat auch unseren Körperkontakt nachhaltig beeinflusst. Den Händedruck nutzten laut einer Umfrage nur noch knapp 16 Prozent.

Eine Zalando-Kampagne an einer Häuserwand in Berlin-Mitte. Laut einer aktuellen Umfrage werden Berührungen seit der Pandemie immer seltener. 
Eine Zalando-Kampagne an einer Häuserwand in Berlin-Mitte. Laut einer aktuellen Umfrage werden Berührungen seit der Pandemie immer seltener. imago/Bildgehege

Hamburg-Fast die Hälfte der Deutschen verzichtet seit der Pandemie bei der Begrüßung auf Körperkontakt. Vor der Pandemie hätten 67 Prozent ihr Gegenüber zur Begrüßung umarmt – mittlerweile täten dies nur noch 29 Prozent, teilte das Datenunternehmen Dynata am Dienstag in Hamburg unter Verweis auf eine Umfrage mit. Den Händedruck nutzten nur noch knapp 16 Prozent, vor der Pandemie seien es 43 Prozent gewesen.

Beliebter seien inzwischen andere Begrüßungsformen wie mit Ellbogen oder Faust, erklärte das Unternehmen. Diese Formen der Begrüßung hätten um 19,7 Prozent zugenommen. Dynata befragte zwischen dem 10. und dem 12. August tausend Menschen ab 18 Jahren.