Auch Hessen plant die Abschaffung des Beherbergungsverbots. +++ dpa-Bildfunk +++
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WiesbadenAuch das Land Hessen plant die baldige Abschaffung des Beherbergungsverbots für Reisende aus innerdeutschen Corona-Hotspots. Das kündigte die Staatskanzlei in einer Mitteilung vom Freitag an. Die geplante Abschaffung stehe auf der Tagesordnung für eine Sitzung des Corona-Kabinetts am kommenden Montag. Das Gremium der Landesregierung werde auch über die konkrete Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin diese Woche beraten.

„Das bestehende und gut funktionierende hessische Eskalationsstufenkonzept soll dazu ergänzt und angepasst werden“, teilte die Staatskanzlei mit. In Hessen gibt es seit Juli ein Beherbergungsverbot. Zuletzt hatten auch Niedersachsen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Bayern die umstrittene Regel gekippt.

Am Donnerstag hatten sich die von der Corona-Pandemie derzeit besonders betroffenen Städte und Landkreise in der Rhein-Main-Region auf weiterreichende Maßnahmen verständigt, wie beispielsweise auf eine 14-tägige Maskenpflicht in weiterführenden Schulen. „Dies entspricht der Linie in Hessen: Auf lokale und regionale Ausbrüche kann jederzeit lokal und regional reagiert werden“, teilte die Staatskanzlei weiter mit.