Menschen in Gelsenkirchen betrachten die 2,15 Meter hohe Lenin-Statue nach der Enthüllung.  
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GelsenkirchenVor der Zentrale der linksextremistischen Partei MLPD (Marxistisch-leninistische Partei Deutschlands) in Gelsenkirchen wurde in einem Festakt am Samstag eine Statue des russischen Revolutionsführers Wladimir Iljitsch Lenin errichtet. Etwa 50 Menschen demonstrierten gegen das neue Denkmal. Darunter waren nach Polizeiangaben auch Personen aus der rechten Szene.

Die Stadtverwaltung hatte zuvor versucht, die Errichtung der Lenin-Statue gerichtlich zu verhindern, war aber vor dem Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen gescheitert.

Die Vorsitzende der MLPD, Gabi Fechtner, ließ mitteilen, sie halte Lenin für einen „weltgeschichtlich bedeutenden Vordenker und Vorkämpfer für Freiheit und Demokratie für die Massen“.