Ungeimpfte Hertha-Profis müssen Corona-Tests selbst zahlen – Union-Profis nicht

Die Hauptstadtvereine setzen auf unterschiedliche Corona-Testverfahren. Bei Hertha müssen die Profis künftig in die eigene Tasche greifen.

Hertha-Profis beim Testspiel in Bruck an der Großglocknerstraße (Archivbild).
Hertha-Profis beim Testspiel in Bruck an der Großglocknerstraße (Archivbild).Sebastian Räppold / Matthias Koch

Berlin-Ungeimpfte Spieler müssen bei Hertha BSC für die PCR-Tests künftig selbst zahlen. Der Berliner Fußball-Bundesligist bestätigte der Deutschen Presse-Agentur Berichte der Bild und  B.Z.. Anders lautet die Antwort aus der Alten Försterei: Profis des 1. FC Union müssen auch künftig nicht für ihre Corona-Tests zahlen, sagt Pressesprecherin Katharina Brendel gegenüber der Berliner Zeitung.

Das hat einen einfachen Grund: Man könne die Profis nicht für PCR-Tests zur Kasse bitten, für etwas, das man sich als Verein erarbeitet hat. Wenn also DFL oder UEFA einen negativen Test verlangen, müsse der Arbeitgeber dafür zahlen. 

Zwei PCR-Tests in der Woche sieht das aktuell gültige Konzept der Deutschen Fußball Liga vor. Hertha, das vor allem in der vergangenen Saison schon durch Corona-Infektionen gebeutelt wurde und sogar in Quarantäne musste, testet seine Profis sechsmal in der Woche. Ungeimpfte müssen für die Kosten nun selbst aufkommen.