Karlsruhe - An der Hochschule Karlsruhe müssen Studierende, die sich künftig nicht an die sogenannte 3G-Regel halten, mit einem Ausschluss von der Uni rechnen. Wer wiederholt an Präsenzveranstaltungen teilnehme, ohne genesen, geimpft oder getestet zu sein, werde ein entsprechendes Schreiben erhalten. 

Kann der Impf-, Genesenen- oder Testnachweis nicht vorgelegt werden, erfolgen die Maßnahmen in einem dreistufigen System, heißt es auf der Internetseite der Hochschule. Demnach sei bereits beim ersten Verstoß ein Ausschluss von der Präsenzlehre für zwei Wochen geplant. Bei einem zweiten Vergehen würden die Studierenden bis zum Semesterende gesperrt – und wer dennoch ein drittes Mal gegen die 3G-Regel verstoße, dem drohe die Exmatrikulation.

Der sichere Präsenzbetrieb an der Hochschule könne nur aufrechterhalten werden, wenn alle im Studienbetrieb die 3G-Regel beachten und dadurch ein möglichst geringes Infektionsgeschehen erreicht wird, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Hochschule werde die Studierenden daher stichprobenartig überprüfen.

Die Kultusminister der Länder hatten sich im Sommer darauf verständigt, dass Deutschland nach drei Digitalsemestern in diesem Winter wieder ein „Studium vor Ort“ brauche. Wegen steigender Impfquoten und der Impfmöglichkeiten für Erwachsene solle der Präsenzbetrieb wieder zum Regelfall werden.