Union Berlins Präsident Dirk Zingler sieht die wichtigsten Fragen beim geplanten Stadionausbau der Eisernen geklärt. „Wenn man es einfach ausdrücken will: Wir sind auf der Zielgeraden unserer Vorbereitungen“, sagte Zingler in einem Gespräch mit dem Vereins-TV, das der Klub am Sonntag auf YouTube stellte. „Es gibt keine wesentlichen offenen Fragen mehr.“ Die Anreise mit S-Bahn, Straßenbahn, Bus, zu Fuß und mit dem Fahrrad sei geklärt.

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin will seine Heimspielstätte An der Alten Försterei schon seit Jahren von 22.000 auf 37.000 Zuschauerplätze ausbauen. Bislang hakte es vor allem am Verkehrskonzept. „Auf Basis des jetzigen Standes sind wir gerade dabei, mit der Senatsverwaltung für Verkehr und der Senatsverwaltung für Bauen und der Sportverwaltung einen Zeitplan auszuarbeiten, bis wann wir fertig sein wollen“, sagte der 57-Jährige. Es bleibe dabei, dass Union 2023 mit dem Bau beginnen wolle.

An der Alten Försterei: Das Stadionumfeld wird sich verändern

Ende September wollen die Köpenicker weitere Details zum geplanten Ausbau vorstellen – unter anderem ein aktualisiertes Modell. „Klar ist: Es wird auch nach dem Umbau die Alte Försterei sein“, sagte Zingler. „Es wird ein Stadion sein, das wir lieben, wo wir uns zu Hause fühlen.“ Aber es werde größer sein und auch das Stadionumfeld werde sich etwas verändern.

„Das ist der letzte Schritt zum wirklich Erwachsenwerden“, sagte der Präsident. „Wenn wir dann fertig sind, haben wir ein erwachsenes Stadion, wo wir international Fußball spielen können.“ In der vergangenen Saison und auch in der Europa League in der kommenden Spielzeit muss Union seine Europapokalspiele im Olympiastadion des Stadtrivalen Hertha BSC austragen.

Zingler sieht allerdings auch weiter mögliche Herausforderungen beim Bau. Der Bedarf der erhöhten Kapazität sei ihm bewusst. Gründlichkeit gehe jedoch vor Schnelligkeit.