In großen Teilen Deutschlands drohen in dieser Woche Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Montagnachmittag (Stand 16.30 Uhr) für Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen vor „starkem Gewitter“, im Raum München vor „schwerem Gewitter mit Starkregen und Hagel“. Auch Sturmböen sind demnach möglich.

In Essen sind bereits Gewitter aufgezogen. Wie Der Westen berichtet, wurde ein Mann vom Blitz getroffen. Er erlitt dabei schwere Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen musste er reanimiert werden. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Die Wetterlage bleibt die Woche über angespannt. Laut Dominik Jung von Wetter.net sind „zumindest die Bedingungen für einen Tornado“ gegeben. Besonders am Freitag sei die Wetterlage brisant, so der Meteorologe in einem Video auf dem YouTube-Kanal von Wetter.net. In mehreren Regionen Deutschlands gilt eine Unwetterwarnung der Stufe 2 oder 3, also eine Warnung vor „markantem Wetter“ bzw. Unwettern.

Wetter in Berlin und Brandenburg: Gewitter möglich

In der Nacht zum Dienstag zieht von der Deutschen Bucht bis nach Sachsen gewittriger Starkregen vorbei. Auch in Brandenburg kommt es zu teils kräftigem Regen, auch mit Gewittern. Der DWD warnt zudem vor unwetterartigem Starkregen mit über 25 Litern pro Quadratmeter Niederschlag. Auch mit starken Windböen (bis zu 7 Beaufort) muss gerechnet werden. In der Nacht zu Dienstag regnet es dann im Berliner Raum mitunter kräftig. Die Gewitter und Schauer setzen sich am Dienstag in der Mitte und im Süden fort. Die Gewitter können südlich von Berlin auch kräftig ausfallen.