Unwetter in Spanien: Mindestens ein Toter und Überschwemmungen 

Heftige Regenschauer, Hagel und Sturmböen haben in einigen Teilen Spaniens massive Schäden angerichtet. In Saragossa starb ein Jugendlicher. 

Touristen kämpfen an Spaniens Küste gegen Sturm und Regen an. 
Touristen kämpfen an Spaniens Küste gegen Sturm und Regen an. dpa/Gustavo De La Paz

Bei Unwettern mit heftigen Regenfällen, Hagel und Sturmböen ist in Spanien mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Ein 17-Jähriger sei in der Stadt Saragossa von einem herabstürzenden Ast erschlagen worden, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE am Samstagabend. Auf dem Flughafen von Valencia an der Mittelmeerküste habe zeitweise eine Startbahn gesperrt werden müssen, nachdem ein Blitz eingeschlagen war.

In 24 Stunden seien dort 149 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen. In dem Ort Xert im Landesinnern von Castellón seien sogar 300 Liter je Quadratmeter gemessen worden. Der Klimawandel macht Dürren wie in Spanien im vergangenen Sommer und heftige Stürme mit extremen Regenmengen wahrscheinlicher, warnen Experten.

Im Fernsehen waren zahlreiche überflutete Straßen zu sehen, Tiefgaragen und Keller standen unter Wasser. Die Feuerwehr musste viele Menschen aus ihren Fahrzeugen retten, die vom Hochwasser eingeschlossen worden waren. Auch ein Schulbus blieb in Les Alquerías im Wasser stecken. Helfer trugen die Kinder huckepack in höher gelegenes Gelände, wie auf einem Video der Feuerwehr zu sehen war.

Für die kommenden Stunden wurde mit weiteren Regenfällen gerechnet.