Berlin - Die Corona-App der Bundesregierung hat eine neue Funktion erhalten. Wie die Tagesschau berichtet, ist es bald möglich, sich mit der Warnapp per QR-Code bei Gaststätten oder privaten Veranstaltungen zu registrieren. 

Neue Version der Corona-App kommt am 16. April

Durch die Nutzung – beispielsweise beim Betreten eines Restaurants –  sei eine Warnung durch die App möglich, falls sich ein anderer Gast mit Corona infiziert hat. Die Einführung einer solchen Funktion habe bereits in Großbritannien zu einer verbreiteten Nutzung der App geführt. Im Unterschied zur Tracing-App „Luca“ werde keine Herausgabe von persönlichen Daten gefordert. Die Version 2.0 der Warn-App der Bundesregierung soll am 16. April erscheinen. Beide Corona-Apps sollen dieselben QR-Codes für Gaststätten oder Museen erkennen können, damit Nutzer keine unterschiedlichen Codes scannen müssen. 

Die Corona-Warn-App wurde zuletzt mehrmals umfassend erweitert. Sie reagiert nun auch auf kürzere Risikobegegnungen. Nutzer können nun auch auf die aktuellen Zahlen zu den Neuinfektionen, der Sieben-Tage-Inzidenz sowie auf den Sieben-Tage-R-Wert zugreifen. Die Luca-App ist in Mecklenburg-Vorpommern bereits Bestandteil der Corona-Strategie. Auch Berlin und Brandenburg wollen bei der Kontaktverfolgung auf die App setzten.