Der auf Grund gelaufene Frachter vor Mauritius.
Foto: AFP/L'Express Maurice/DEV RAMKHELAWON

Port LouisEin vor Mauritius auf Grund gelaufener Frachter mit rund 4000 Tonnen Treibstoff an Bord verliert Öl. In der Bordwand des Schiffes, das bereits vor zwei Wochen auf Grund lief, gebe es ein Leck, zitiert die Nachrichtenagentur AFP das Umweltministerium. Versuche, das Schiff zu stabilisieren oder das Öl abzupumpen, sind nach Angaben der Regierung bisher gescheitert. Umweltschützer befürchten eine Ölkatastrophe.

Der Frachter „Wakashio“, der einer japanischen Firma gehört, aber unter der Flagge von Panama fährt, lief bereits am 25. Juli im Osten der Insel auf Grund. Die Besatzung konnte in Sicherheit gebracht werden. Örtliche Medien berichteten, das Schiff habe keine Fracht geladen, aber 200 Tonnen Diesel und 3800 Tonnen Schweröl an Bord. Die Unfallstelle liegt in der Nähe von zwei Naturschutzgebieten.

Fischereiminister Sudheer Maudhoo sagte laut AFP, sein Land sei zum ersten Mal mit einer derartigen Krisensituation konfrontiert: „Wir sind dafür unzureichend ausgerüstet.“