Die USA haben weitere Sanktionen gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko sowie hochrangige russische Verteidigungsbeamte verhängt. Von den Strafmaßnahmen seien auch Lukaschenkos Frau und seine drei Söhne betroffen, teilte die US-Regierung am Dienstag mit. US-Außenminister Antony Blinken begründete den Schritt mit „Menschenrechtsverletzungen der russischen und belarussischen Regierungen innerhalb und außerhalb ihrer Grenzen“.

Damit werden Lukaschenkos Vermögenswerte eingefroren, alle Transaktionen mit US-Einrichtungen blockiert und ein Einreiseverbot für die USA verhängt. Der belarussische Machthaber und der russische Präsident Wladimir Putin sind enge Verbündete. Russische Truppen waren auch über Belarus in die Ukraine einmarschiert.

Blinken verurteilte erneut den „vorsätzlichen, ungerechtfertigten und unprovozierten Krieg“ Russlands gegen die Ukraine sowie Lukaschenkos „Unterstützung und Erleichterung der Invasion“.

Das Finanzministerium kündigte außerdem Sanktionen gegen mehrere hochrangige russische Verteidigungsbeamte an, darunter acht stellvertretende Verteidigungsminister sowie der Generaldirektor einer staatlich kontrollierten Organisation, die international mit Militärgütern handelt. Betroffen ist demnach auch der Leiter der Nationalgarde, Viktor Solotow.