Los Angeles - Nach dem verheerenden Großbrand im US-Bundesstaat Colorado haben die Behörden am Sonntag weiterhin nach zwei vermissten Menschen gesucht. Von den drei zuvor als vermisst gemeldeten Menschen sei einer inzwischen lebend und bei guter Gesundheit gefunden worden, teilte der Polizeichef des Verwaltungsbezirks Boulder, Joe Pelle, mit. Die fortdauernde Suche nach den beiden anderen Vermissten wurde nach seinen Angaben dadurch erschwert, dass Schnee die Ruinen der Feuer bedeckte.

Bei dem Brand am Donnerstag waren fast tausend Häuser in zwei Vororten der Metropole Denver zerstört worden. Auf Luftbildern der Orte Superior und Louisville waren ganze Straßenzüge zu sehen, in denen nur noch Asche von den Häusern übrig war. Todesfälle wurden bis Sonntag aber keine verzeichnet. Die Ursache des „Marshall-Feuers“ war weiterhin unklar. Dazu werde weiterhin ermittelt, sagte der Gouverneur von Colorado, Jared Polis, im Nachrichtensender CNN. Erste Berichte, wonach umgestürzte Stromleitungen das Feuer verursacht haben könnten, bestätigten sich nach Angaben der Ermittler nicht.

De Brand war am Donnerstag in einem ausgedörrten Gebiet ausgebrochen und durch Windböen mit einer Stärke von bis zu mehr als 160 Stundenkilometern angefacht worden. Am Freitag stoppten Schneefälle dann die Ausbreitung der Flammen.