Betrug bei Usain Bolt? Zehn Millionen Dollar vom Konto verschwunden

Die Sprint-Legende aus Jamaika verdiente einst Millionen, jetzt ist er jedoch offenbar um viel Geld betrogen worden. 

Usain Bolt wurde offenbar um eine Millionensumme betrogen.
Usain Bolt wurde offenbar um eine Millionensumme betrogen.AP/Hiro Komae

Der berühmte Jamaikaner Usain Bolt steht dezeit im Mittelpunkt eines mutmaßlichen Betrugsskandals. Die jamaikanische Investmentfirma Stocks and Securities Limited soll ihn um einen fast zweistelligen Millionenbetrag gebracht haben. Auf Twitter machte er nun seinem Ärger Luft. 

„In einer Welt voller Lügen... Wo ist die Wahrheit? Die Geschichte des Bösen... Was ist die Wurzel?... GELD“, schrieb die Sprint-Ikone in den sozialen Netzwerken. Damit zitierte er wohl aus seinem eigenen Song „Cryptic World“. Bolt hat nämlich offenbar viel Geld verloren – angeblich 9.998.000 US-Dollar.

Konto: Geld laut Bolt einfach verschwunden

Die jamaikanische Finanzaufsicht hat das Unternehmen Stocks and Securities Limited indes unter „verstärkte Aufsicht“ gestellt. Mehrere Behörden, darunter auch das Betrugsdezernat der Polizei, ermitteln. Der Verdacht steht im Raum, dass die Investmentfirma seine Kunden um Geld betrogen hat. Laut Medienberichten geht es dabei um rund 1,2 Milliarden US-Dollar.

Auch Bolt schaute demnach wohl ziemlich bedröppelt, als er im Dezember sein SSL-Konto öffnete. Zehn Millionen hatte der einst schnellste Mann der Welt vor etwa zehn Jahren eingezahlt, berichtete der Jamaica Observer. Plötzlich waren wohl jedoch nur noch 2000 Dollar da. Er versicherte, nie etwas abgehoben zu haben. 

Großer Aufschrei nach mutmaßlichen Betrug

„Es wurden alle relevanten Schritte unternommen, um der Sache auf den Grund zu gehen“, teilte Bolts Manager Nugent Walker der Zeitung Jamaica Gleaner mit.

Die Empörung in den Kommentaren in den sozialen Netzwerken ist derweil riesig. Ausgerechnet Bolt, die Legende des Landes, wurde in der Heimat mutmaßlich betrogen. „Wir alle fühlen tief mit dir, mein Sohn.“, schrieb ein Twitter-Nutzer.