Der Ford kam auf einer Parkbank zum Stehen.
Foto: Morris Pudwell

BerlinEine Verfolgungsjagd mit der Polizei endete für einen Autofahrer in Berlin-Köpenick am Dienstagabend fast in der Müggelspree. Eine Streife war ein Ford Focus Turnier aufgefallen, dessen Kennzeichen mit Paketklebeband befestigt waren. Eine Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Die Beamten beschlossen, den Wagen anzuhalten. Als der Ford auf der Parrisiusstraße am rechten Fahrbahnrand anhielt, stieg einer der Beamten aus, ging zu dem Auto hin und forderte den Fahrer auf, stehen zu bleiben. In diesem Moment beschleunigte der Mann den Wagen jedoch wieder und bog in die Borgmannstraße ein. Die Polizisten verfolgten den Ford.

In der Sternallee überfuhr der Autofahrer einen Poller und krachte dann auf eine Parkbank. Der Ford kam wenige Zentimeter vor dem Geländer zur Müggelspree zum Stehen. 

Der Autofahrer sprang aus dem noch rollenden Wagen und rannte unerkannt davon. Die beiden anderen Insassen des Ford – ein 18-Jähriger und ein 19-Jähriger – mussten ihre Personalien vorweisen und konnten dann gehen. Den Ford beschlagnahmten die Einsatzkräfte zur Beweissicherung und ließen ihn abtransportieren. Die Ermittlungen zu dem gestohlenen Kennzeichen und dem Verdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens dauern an.