Berlin - Die Polizei Berlin hat nach Meinung der Gewerkschaft einen schweren Stand. Nach Ansicht von GdP-Sprecher Benjamin Jendro gibt es in der Hauptstadt viele Menschen, „die der Polizei grundsätzlich feindlich gegenüberstehen“. Das seien „Leute, die kein Interesse an einem sachlichen Diskurs haben, sondern vor allem Ideologie-getrieben sind“, sagt Jendro in einem Interview mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Seine Kritik bezieht sich auch auf Berliner Politiker: „Das erleben wir bei einzelnen Debatten im Innenausschuss immer wieder aufs Neue.“ 

Zudem gibt es in Berlin laut Jendro „überdurchschnittlich viele Politiker, die noch immer den Geist von 68 atmen, beziehungsweise die Erfahrungen mit der Stasi gemacht haben und zwischen dem Staatssicherheitsdienst der DDR und der Berliner Polizei von heute nicht differenzieren können oder wollen. Ebenso wenig wie zwischen der Berliner Polizei im Jahr 2021 und der Gestapo“. Dabei habe sich „viel verändert“. Heutzutage sei die Behörde „eine vielfältige Bürgerpolizei, die selbst mit den späten 80ern nicht mehr zu vergleichen ist, weil man dazugelernt hat“.

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