Berlin/Düsseldorf - Es gab Zeiten, in denen Tribal-Tattoos am unteren Rücken tatsächlich „in“ waren. Doch Trends kommen und gehen, auch bei Tattoos. Nach nur ein paar Jahren wurden die populären Tribals als „Arschgeweih“ verhöhnt. Das Problem: Im Gegensatz zu Hüfthosen und bauchfreien Tops konnten die Tattoos, als sie „out“ waren, nicht einfach in der hintersten Ecke des Kleiderschranks verschwinden. Es gibt allerdings Möglichkeiten, um unliebsame Motive loszuwerden.

„Der Goldstandard ist auf jeden Fall die Laserbehandlung“, sagt Thomas Sembt. Er leitet die Arbeitsgemeinschaft Tattooentfernung des Bundesverbandes Tattoo. Mit dem Laser werden die Farbpigmente unter der Haut in winzig kleinen Abständen stark erhitzt. Dadurch soll sich die Farbe aus der Haut lösen und vom Lymphsystem abtransportiert werden. Die Prozedur kann teilweise sehr schmerzhaft sein und ist nach wenigen Minuten vorbei. Mit einer Sitzung ist es allerdings nicht getan: Bis das Tattoo langsam verblasst, dauert es.

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