Die Ampelkoalition will Proteste von Abtreibungsgegnern vor Beratungsstellen unterbinden. „Der Weg zur Beratung darf kein Spießrutenlauf sein“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Für Frauen in Schwangerschaftskonflikten seien „diese vermeintlichen Demonstrationen schlicht unerträglich“, fügte die SPD-Politikerin hinzu. Es könne nicht sein, dass durch scheinbare Mahnwachen in dieser schweren Situation, Druck auf Frauen ausgeübt werde. „Sie sind auf dem Weg in eine Beratungsstelle, weil es der Gesetzgeber vorschreibt“, sagte Mast. „Sie können sich das nicht aussuchen.“