Ganze sieben Kilo hungerte sich Kim Kardashian in nur drei Wochen ab, um in das Originalkleid von Marilyn Monroe zu passen, das diese 1962 bei ihrem Geburtstagsständchen für John F. Kennedy trug. Jetzt zeigt sich, dass es wohl keine gute Idee war, das historische Stück auf der Met-Gala, dem alljährlichen Benefizball des Metropolitan Museum of Art in New York zu tragen.

Scott Fortner, der die weltweit größte Privatsammlung von Monroes persönlichen Besitztümern verantwortet, ist ziemlich erzürnt - das Kleid soll nämlich Schäden haben, die vorher nicht da waren.

Fortner postete auf seinem Instagram-Account „The Marilyn Monroe Collection“ mehrere Aufnahmen von dem Kleid - bevor und nachdem Kim Kardashian es trug.

Die Fotos zeigen, dass einige der Kristalle auf dem Kleid fehlen, andere hängen nur noch an einem Faden. Zudem soll der Reißverschluss an dem 60 Jahre alten Outfit eingerissen sein.

Seit 2016 befindet sich die funkelnde Robe im Besitz der Museumskette Ripley's, die es in einem abgedunkelten Tresor und unter speziellen Temperaturbedingungen lagert. Fürs Tragen in der Öffentlichkeit ist die historische und fast fünf Millionen Dollar teure Kreation eigentlich nicht bestimmt. Kim Kardashian konnte Ripley's dennoch überzeugen. Scott Fortner fragt nun auf Instagram: „War es das wert?“

Ripley's: „Das Kleid war nie mit Kim allein“

„Wir haben viele Gespräche mit Kim und ihrem Team geführt und viele Anforderungen an die Sicherheit und den Umgang mit dem Kleid gestellt“, sagte Amanda Joiner von Ripley's gegenüber dem Nachrichtenportal Daily Beast. „Das Kleid war nie mit Kim allein. Es war immer ein Vertreter von Ripley's dabei. Wir haben immer dafür gesorgt, dass wir jederzeit abbrechen können, falls wir das Gefühl hätten, dass das Kleid zu reißen droht oder wir uns bei irgendetwas unwohl fühlen.“ Zwei verschiedene Anproben seien mit Kardashian gemacht worden, so Joiner.

Zwar hatte der Reality-TV-Star abgenommen, ganz ließ sich das Kleid aber dennoch nicht schließen - aus dem Grund posierte Kim Kardashian mit einer Pelzjacke auf dem roten Teppich. Sie durfte das Original auch nur für den Fototermin tragen, danach schlüpfte sie in eine Kopie des Kleids.

Kim Kardashian hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht offiziell geäußert.