Berlin - Weil er mehrere Waffen und Waffenteile im sogenannten Darknet gekauft haben soll, muss sich ein 39-Jähriger ab Donnerstag vor dem Landgericht der Hauptstadt verantworten. Dem Angeklagten werden acht mutmaßliche Taten zwischen Januar 2014 und Oktober 2017 vorgeworfen. 

Die illegal erworbenen Waffen soll er laut Ermittlungen zum Teil für sich behalten, zum Teil aber auch weiterverkauft haben. Dem Mann, der den Angaben zufolge im Tatzeitraum als Krankenpfleger in einer Berliner Justizvollzugsanstalt arbeitete, werden verschiedene Verstöße gegen das Waffengesetz zur Last gelegt. Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt.