Wahlwiederholung 2023: Ab heute ist Vorab-Wählen in Berlin möglich

Für die Wahl am 12. Februar können am Montag Briefwahlunterlagen beantragt werden. Auch Vorab-Wählen vor Ort ist möglich – eine Übersicht über die Stellen finden Sie hier.

Briefwahl: Ab heute können die Briefwahlunterlagen beantragt werden. Auch Vorab-Wählen vor Ort ist möglich
Briefwahl: Ab heute können die Briefwahlunterlagen beantragt werden. Auch Vorab-Wählen vor Ort ist möglichdpa/Wolfgang Vennenbernd

Ab Montagmittag können die Berlinerinnen und Berliner Briefwahlunterlagen für die Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten am 12. Februar beantragen. Der Antrag kann bis zum 10. Februar um 18 Uhr beim zuständigen Bezirkswahlamt gestellt werden.

Auf diesen Wegen kann der Wahlschein beantragt werden:
  • per elektronischem Antrag (ab 2. Januar 2023, 12 Uhr möglich)
  • per E-Mail
  • postalisch
  • per Fax

Wahlberechtigte, die sich die Briefwahlunterlagen an eine Anschrift außerhalb Berlins senden lassen – insbesondere ins Ausland – sollten bei der Antragstellung die Laufzeiten der Post berücksichtigen, heißt es dazu vom Landeswahlleiter. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen bis zum Sonntag, 12. Februar, um 18 Uhr beim zuständigen Bezirkswahlamt eingegangen sein.

Der Landeswahlleiter weist darauf hin, dass der elektronische Wahlscheinantrag aufgrund von Bearbeitungs- und Postlaufzeiten lediglich bis einschließlich Dienstag, 7. Februar, zur Verfügung steht. Ab dem 8. Februar 2023 müssen sich Wählerinnen und Wähler direkt an das für sie zuständige Bezirkswahlamt wenden.

Für die Rücksendung der Briefwahlunterlagen sollte man mindestens drei Werktage einplanen. Nachzügler können noch bis Samstag, den 11. Februar, um 16 Uhr ihre Briefwahlunterlagen in Post-Briefkästen innerhalb des Berliner Stadtgebietes einwerfen.

Briefwahl vor Ort ab Montag möglich

Ab Montag gibt es auch die Möglichkeit, in einer Briefwahlstelle sein Kreuz vorab zu machen. Es gibt 18 Bezirkswahlämter. 

Zum Teil ist das Wählen nur an einem Standort des jeweiligen Bezirks oder in Ausweich-Dienststellen möglich:
  • Mitte: Rathaus Wedding
  • Friedrichshain-Kreuzberg: Frankfurter Allee 35/37 (Aufgang A)
  • Pankow: Prenzlauer Berg (Fröbelstraße 17/Haus 6)
  • Charlottenburg-Wilmersdorf: auch am Hohenzollerndamm 177 und im Bürgeramt Heerstraße 12
  • Tempelhof-Schöneberg auch in Lichtenrade (Briesingstraße 6)
  • Treptow-Köpenick nur im Peter-Behrens-Bau (Ostendstraße 1)
  • Marzahn-Hellersdorf nur im Bürgeramt Helle Mitte (Kurt-Weill-Gasse 6)
  • Lichtenberg auch im Bezirkswahlamt Egon-Erwin-Kisch-Straße 106
  • Reinickendorf nur im Bezirkswahlamt Teichstraße 65/Haus 1.

Hier finden Sie die vollständige Liste der Wahlstellen mit Öffnungszeiten >>

Bei der Wiederholung der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 12. Februar sind 2.442.049 Berlinerinnen und Berliner wahlberechtigt. Das sind laut der Landeswahlleitung 53.338 weniger als bei der Wahl 2016 und 5551 weniger als bei der für ungültig erklärten Wahl vom 26. September 2021. Bis zum Wahltag kann sich die Zahl der Wahlberechtigten durch Fortzüge aus Berlin und durch Todesfälle noch geringfügig verändern.

Bei den Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen gibt es insgesamt 2.738.586 Wahlberechtigte. Neben den Wahlberechtigten für das Abgeordnetenhaus dürfen dabei auch 16- und 17-jährige Deutsche und in Berlin lebende ausländische Staatsangehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben.