Potsdam - Die anhaltende Trockenheit in den Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg hat im Bestand der Gehölze gefährliche Folgen: Es müsse mit Abbrüchen von Ästen in den Anlagen von Potsdam, Berlin und Brandenburg gerechnet werden, teilte die Stiftung am Freitag mit. Besucher sollten auf den Wegen bleiben und sich nicht unter Bäumen aufhalten.

Aufgrund des fehlenden Wassers sind nach den Angaben Bäume in ihrer Statik gefährdet. Stammholz und Astwerk verlören dadurch ihre natürliche Elastizität. Unvermittelt und ohne jegliche Vorschädigungen könnten Teile abbrechen. Zudem werfen Bäume als Teil ihrer Überlebensstrategie auch starke Äste einfach ab, wie es hieß. Blätter werden demnach zur Reduzierung der Verdunstungsflächen eingerollt. Bei starkem Fruchtbehang werden Eicheln, Bucheckern oder Obst ebenfalls abgeworfen.