Die Badesaison 2022 hat an den offiziellen Badestellen der Berliner Flüsse und Seen begonnen. Die Wasserqualität an den insgesamt 39 Badestellen wird während der Saison bis zum 15. September durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) regelmäßig kontrolliert. „Erfreulicherweise lassen die ersten Analysen in diesem Jahr auf eine hervorragende Wasserqualität zum Beginn der Badesaison schließen“, teilt die Behörde am Freitag mit. An allen Badestellen erlaubt das Lageso das Baden ausdrücklich, wie einer Übersicht zu entnehmen ist. Nur für den Weißen See gibt es neben der Erlaubnis den Vermerk A. Das bedeutet, dass dort vermehrt Algen auftreten können.

Alle zwei Wochen werden bis zum 15. September laut Lageso an allen Badestellen Wasserproben entnommen und auf mikrobiologische und physikalisch-chemische Werte hin untersucht. „Die Beprobung erfolgt damit in Berlin sogar häufiger als in der EU-Badegewässerrichtlinie gefordert, damit auch kurzfristige Änderungen der Wasserqualität verlässlich erfasst werden. Neben der mikrobiologischen Beurteilung wird auch das Auftreten von Blaualgen und deren Toxinen beobachtet“, schreibt die Behörde.