Magdeburg - Bei länderübergreifenden Kontrollen der Berufs- und Freizeitschifffahrt hat die Wasserschutzpolizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Bei den Schwerpunktkontrollen seien 198 Ordnungswidrigkeiten im Bußgeldbereich und 209 Verwarnungen mit Verwarnungsgeldern registriert worden, teilte die Wasserschutzpolizei Sachsen-Anhalt am Mittwoch mit. Hauptsächlich wurden demnach Verstöße gegen die Binnenschifffahrtsstraßenordnung und die entsprechende Kennzeichnungsverordnung festgestellt. An den Kontrollen waren Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt.

Neben den Ordnungswidrigkeiten wurden 16 Strafverfahren eingeleitet. Der Grund dafür war den Angaben zufolge meist ein überhöhter Alkohol- oder Drogenkonsum. Insgesamt fielen 36 Fahrzeugführerinnen und -führer durch übermäßigen Genuss von berauschenden Mitteln auf. Der festgestellte Spitzenwert eines Sportbootführers lag bei 2,1 Promille Blutalkohol.

Zwölf Tage lang haben die Beamten bis zum vergangenen Montag in den Ländern 104 Fahrzeuge der Berufsschifffahrt kontrolliert. Darüber hinaus wurden 2279 Sportboote und 27 sonstige Fahrzeuge einer Kontrolle unterzogen. Die Überprüfungen sollten den Angaben zufolge dazu dienen, die Sicherheit des Schiffsverkehrs zu erhöhen und die verschiedenen Verkehrsteilnehmer auf das steigende Verkehrsaufkommen in der Saison vorzubereiten.