Wegen eines Corona-Ausbruchs musste das Büro des Politikers Uunona Adolf Hitler vorübergehend dichtgemacht werden. Der Lokalpolitiker musste in seinem Wahlkreis in Namibia mit seinen Kollegen in Oshana im Norden des Landes ins Homeoffice wechseln, heißt es in einem Bericht. Das habe Hitlers Regionalrats-Manager Jonas Kapenda mitgeteilt. Bürger konnten sich dem Bericht zufolge zunächst ausschließlich per E-Mail, Telefon und WhatsApp an die Regierungsvertreter wenden.

Hitlers Büro sei in der Zwischenzeit desinfiziert worden. Mittlerweile soll das Büro aber wieder geöffnet sein. Swapo-Politiker Uunona Adolf Hitler wurde in Ompundja in der Region Oshana in Namibia vor einem Jahr mit 84,88 Prozent Zustimmung gewählt. Der Mann ist in seiner Heimat als Anti-Apartheidskämpfer bekannt. Zu seinem kuriosen Namen sagte er damals, sein Vater habe ihn nach Hitler benannt und „wahrscheinlich gar nicht verstanden, wofür Adolf Hitler stand“. Mittlerweile sei es allerdings zu spät, um den Namen zu ändern. Hitler stehe nun „in allen offiziellen Dokumenten“.

Zumindest der Vorname Adolf ist in der früheren Kolonie Deutsch-Südwestafrika durchaus üblich. Auch die Bismarckstraße ist hier zu finden.