Berlin/London - Der britische Rocker Ozzy Osbourne („Crazy Train“) hat seine gemeinsame Europa-Tournee mit der Metal-Band Judas Priest um ein weiteres Jahr verschoben. Die Konzerte seiner Abschiedstournee, darunter fünf Auftritte in Deutschland, sollen nun im Mai und Juni 2023 nachgeholt werden. Die Verschiebung betrifft auch das Berlin-Konzert, das für den 26. Januar 2022 geplant war. Als Grund der erneuten Terminabsage nannte der frühere Black-Sabbath-Frontmann die coronabedingte Unsicherheit bei Zuschauerkapazitäten und Reisefreiheit in Europa.

Termin-Absagen: Erst Lungenentzündung, dann kam die Pandemie

Ursprünglich hatte die europäische Etappe seiner „No More Tours 2“ betitelten Tournee schon Anfang 2019 stattfinden sollen. Wegen einer Lungenentzündung hatte Osbourne sie zunächst auf Frühjahr 2020 verschoben, wegen der Coronavirus-Pandemie dann zwei weitere Male.

Ozzy Osbourne will trotz Parkinson-Erkrankung weiter auftreten

„Ich möchte euch allen und Judas Priest für eure anhaltende Geduld und Unterstützung danken“, teilte der 72-jährige Sänger mit. Die Tour will Ozzy Osbourne trotz einer zwischenzeitlich bei ihm diagnostizierten Parkinson-Erkrankung zu Ende bringen.