PirnaWeihnachtsbäume werden wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr offenbar teurer als sonst. Aufgrund des höheren Personalbedarfs und der umzusetzenden Hygieneregeln dürften die Preise moderat steigen, erwartet Renke Coordes vom Staatsbetrieb Sachsenforst in Pirna. Er geht auch davon aus, dass weniger Bäume geschlagen und verkauft werden.

Für viele Familien gehört es zwar zur weihnachtlichen Tradition, den eigenen Weihnachtbaum auszuwählen und selbst zu schlagen. Ebenso nutzen auch Firmen das Weihnachtsbaumschlagen gerne als gemeinsames Erlebnis der Mitarbeiter.

Nach den verschärften Corona-Maßnahmen werde es aber vermutlich weniger Angebote zum Selbstschlagen geben, so Coordes. „Aber jeder Forstbetrieb kann selbst entscheiden, ob er die Hygienevorschriften und Abstandsregeln einhalten kann.“

Bäume gibt es in den Wäldern von Sachsenforst auf jeden Fall genug. Nach sechs bis acht Jahren erreichen die Nadelbäume die durchschnittliche Höhe von zwei Metern. „Diese Bäume haben auch die Trockenheit der vergangenen drei Jahre besser überstanden. Eine kleine Delle könnte es in etwa fünf Jahren geben“, sagte Coordes.