Blaulicht der Polizei (Symbolbild).
Foto: imago images/Frank Sorge

BerlinNach einer öffentlichen Fahndung hat sich ein 23-Jähriger beim Landeskriminalamt gestellt. Der Mann gab am Freitag an, der Gesuchte zu sein, äußerte sich jedoch nicht zu den Tatvorwürfen. Er steht im Verdacht, von zwei jungen Frauen einen erhöhten Fahrpreis erpresst zu haben. 

„Am 7. Februar 2020 sollen die beiden 24-Jährigen gegen 5 Uhr morgens ein Großraumtaxi am Warschauer Platz bestiegen haben“, sagte ein Polizeisprecher. Am Fahrziel in der Frankfurter Allee in Friedrichshain soll der Gesuchte dann plötzlich einen „höheren Preis als zuvor vereinbart“ verlangt haben.

„Dieser Forderung soll er Nachdruck verliehen haben, indem er eine der beiden Frauen gewaltsam am Arm festgehalten haben soll“, so der Sprecher weiter. Anschließend soll er in das Portemonnaie der zweiten Mitfahrerin gegriffen und Geld entnommen haben.

Die beiden jungen Frauen blieben unverletzt. Ob es sich um ein herkömmliches Taxi oder ein Uber-Fahrzeug handelte, wurde von der Polizei nicht gesagt.