Berlin - Unter besonderen Corona-Bedingungen haben am Montag mehrere große Weihnachtsmärkte in Berlin eröffnet. Für Besucher und Besucherinnen gilt entweder durchgängig Maskenpflicht, etwa an der Gedächtniskirche. Oder es gilt die 2G-Regel, die Besucher müssen also geimpft oder genesen sein, zum Beispiel auf dem Gendarmenmarkt, am Roten Rathaus und in der Zitadelle Spandau. Dort wird an den Zugängen der Impf- oder Genesenennachweis kontrolliert. Dadurch bildete sich ab 11 Uhr eine lange Schlange. Zusätzlich trugen viele Menschen freiwillig Masken. Auch der Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz öffnet wieder – mit strenger Maskenpflicht.

Einige Weihnachtsmärkte wurden abgesagt, darunter die beliebten Märkte vor dem Schloss Charlottenburg und in Rixdorf in Neukölln. Die anderen Veranstalter hoffen, dass die Corona-Regeln nicht noch weiter verschärft werden. Im vergangenen Jahr waren alle Weihnachtsmärkte wegen der Corona-Pandemie kurzfristig ausgefallen.

Brandenburg: Absagen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

In Brandenburg wurden die Weihnachtsmärkte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz abgesagt. In Berlin will der Senat am Dienstag über 2G-plus-Regeln beraten. Auch geimpfte und genesene Menschen müssten dann zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorzeigen.