Berlin - Der Weihnachtsmarkt vor dem Roten Rathaus in Berlin soll in diesem Jahr nur für Geimpfte und Genesene zugänglich sein. Dies bestätigte Organisator Hans-Dieter Laubinger auf Anfrage der Berliner Zeitung. Damit gilt auf dem Markt vor dem Sitz des Regierenden Bürgermeisters die 2G-Regel. Der Berliner Schaustellerverband hatte sich kürzlich für eine 3G-Regelung auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ausgesprochen.

Eine Mitarbeiterin der Laubinger Event GmbH begründet die Maßnahme wie folgt: „Unser Weihnachtsmarkt ist relativ groß, mit 2000 Besuchern kann der Weihnachtsmarkt nicht existieren.“ Der Chef des Unternehmens erklärt: „Wenn wir 2G machen, haben wir keine Personenzahl als Begrenzung, wir haben weder Abstandsregeln noch Masken.“

Impf-Zertifikate werden gescannt

Doch wie will die Laubinger Event GmbH die 2G-Regelung konkret umsetzen? Dafür gibt es offenbar bereits eine digitale Lösung. „Wir werden Terminals aufbauen, an denen Besucher ihr Impf- oder Genesenen-Zertifikat scannen lassen können“, so Laubinger. Mit einer Lampenschaltung solle das Zertifikat innerhalb von zwei Sekunden geprüft werden.

An den vier Eingängen des Weihnachtsmarktes werde man versuchen, die Kontrollen durch Schleusen, die es sowieso gäbe, umzusetzen. Mit den Geräten könne auch der Personalausweis kontrolliert werden – ob eine Kontrolle der Identitätspapiere tatsächlich erfolgen wird, sei jedoch noch unklar, versichert Laubinger. Der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus öffnet am 22. November.