Der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg eröffnet am 23. November.
Foto: imago images/Müller-Stauffenberg

BerlinDie Berliner Weihnachtsmarktbetreiber haben gelassen auf die neue Maskenpflicht-Verordnung des Berliner Senates reagiert. „Wir denken, dass die Eindämmung von Covid-19 im Interesse aller liegt und eine Maskenpflicht der weihnachtlichen Stimmung nicht entgegensteht“, sagte der Vorsitzende des Berliner Schaustellerverbandes, Michael Roden, der Deutschen Presse-Agentur. Der Verband veranstaltet den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. 

Auch der Veranstalter des Weihnachtsmarktes am Schloss Charlottenburg, Tommy Erbe, macht sich wegen der Maskenpflicht keine Sorgen. Für den Markt sei im Sommer bereits ein Hygienekonzept entwickelt worden, nach dem ein Zugang nur mit Maske möglich ist. Die größte Sorge bereite Erbe, dass die Märkte doch noch abgesagt werden. Auch sehe er sich Einnahmeausfällen gegenüber. So gebe es in diesem Jahr rund 30 Prozent weniger Mieter für die Hütten, berichtete Erbe.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen die Menschen in Berlin verstärkt eine Maske tragen. Der Senat beschloss am Dienstag eine Maskenpflicht für Bereiche, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einzuhalten ist. Das betrifft Wochenmärkte, besonders belebte Einkaufsstraßen, Shoppingmalls und Warteschlangen.

Für den Markt am Breitscheidplatz wurden folgende Maßnahmen getroffen: Es soll Zugangskontrollen geben, damit die Besucherzahl nicht überschritten wird. An einzelnen Ständen soll es Handdesinfektionsmittel geben. Die Gastronomie soll größere Flächen erhalten, im Innenbereich sollen anwesende Gäste dokumentiert werden. Bodenmarkierungen und Hinweisschilder sollen dabei helfen, nötige Abstände einzuhalten.

Auf dem Markt am Schloss Charlottenburg soll es laut Veranstalter zwei Corona-Beauftragte und sechs sogenannte Corona-Hütten zum Händewaschen geben.