Weltkriegsbombe in Berlin: Ringbahn am Montag gesperrt

In der Sickingenstraße in Berlin-Moabit wird am Montagmorgen eine Bombe entschärft. Ein Sperrkreis ist ab 8 Uhr eingerichtet. 9000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.

Eine Weltkriegsbombe nach der Entschärfung in Berlin (Archivbild). 
Eine Weltkriegsbombe nach der Entschärfung in Berlin (Archivbild). dpa/Christoph Soeder

Die Berliner Ringbahn ist am Montag zwischen Beusselstraße und Westend in beiden Richtungen unterbrochen. Zwischen 11 und 18 Uhr fahren zwischen diesen Stationen keine Züge. Grund dafür ist die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Ortsteil Moabit. Wegen der Gefahr wird es keinen Ersatzverkehr mit Bussen geben, teilt die S-Bahn mit.

Gefunden wurde die Bombe auf dem Gelände von Siemens Energy. In der dortigen Sickingenstraße wird ein Parkhaus gebaut. Wegen der Entschärfung müssen am Montagvormittag etwa 9000 Menschen Wohnungen und Büros verlassen. Außerdem wird der Großmarkt an der Beusselstraße geräumt. Ab 8 Uhr wird ein Sperrkreis mit einem Radius von 500 Metern eingerichtet.

Weltkriegsbombe in Moabit: Evakuierung wird Stunden dauern

Die Evakuierung der Gegend mit Wohnhäusern, aber auch vielen Gewerbebetrieben, Firmensitzen und Büros soll mehrere Stunden dauern. Das Bezirksamt Mitte richtet Sammelstellen ein, Shuttle-Busse fahren dorthin.

 Die Polizei forderte die Menschen auf: „Bitte verlassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit am Montag ab 8 Uhr den Sperrkreis.“ Über den Twitterkanal Einsatz der Berliner Polizei soll es weitere Informationen geben.