Die spanische Wirtschaft leidet stark unter der Coronakrise.
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MadridDer Weltwährungsfonds (IWF) sagt für Spanien aufgrund der Coronakrise den größten Absturz des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der jüngeren Geschichte voraus. Das BIP werde um 12,8 Prozent nach unten gehen, hieß es am Mittwoch in einer Pressemitteilung. 

Innerhalb der Eurozone sei das neben Italien mit einem zu erwartenden Minus von ebenfalls 12,8 Prozent im laufenden Jahr die verheerendste Entwicklung.Vor einigen Wochen war der Weltwährungsfond für Spanien noch von einem Rückgang von acht Prozent ausgegangen.

Zum Vergleich: Im Zuge der letzten Wirtschaftskrise war das BIP im Jahre 2009 lediglich um 3,8 Prozent gesunken.