Wetter-Experten: Darum wird es dank Hurrikan „Ian“ hier bald wärmer 

In den USA brachte er Zerstörung und Überschwemmungen mit sich, den Berlinern könnte er hingegen Sonnenschein bescheren. Hurrikan „Ian“ wirbelt das Wetter auf.

Am frühen Donnerstagmorgen zog Hurrikan „Ian“ über den US-Bundesstaat Florida hinweg.
Am frühen Donnerstagmorgen zog Hurrikan „Ian“ über den US-Bundesstaat Florida hinweg.dpa/NOAA

Während Hurrikan „Ian“ derzeit über die Ostküste der Vereinigten Staaten hinwegzieht und im Bundesstaat Florida bereits für Verwüstung und weitreichende Stromausfälle gesorgt hat, könnten die Auswirkungen des Unwetters bald auch in Deutschland spürbar sein – allerdings erst in der kommenden Woche. Im Gegensatz zu den USA, wo das Hurrikanzentrum aufgrund schwerer Regenfälle und starker Winde mit „katastrophalen Schäden“ rechnet, könnte der Wirbelsturm den Berlinern einen „goldenen Oktober“ bescheren, wie Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net am Donnerstag mitteilte.

Bevor es zu Beginn nächster Woche etwas freundlicher werden könnte, so Jung, müsse in den nächsten Tagen jedoch zunächst mit frischen Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad, teils stürmischen Winden und vereinzelten Regenfällen gerechnet werden. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für das Wochenende vereinzelte Schauer. Besonders kalt werde es in Berlin-Brandenburg zudem bereits in der Donnerstagnacht – mit Tiefstwerten nahe dem Gefrierpunkt.

Deutlich wärmer werde es den Angaben der Wetterexperten dann ab Mitte nächster Woche. Dann ziehe Hurrikan „Ian“ weiter auf den Nordatlantik und könnte das bereits heranziehende „Oktoberhoch“ noch verstärken. „Drei oder vier goldene Oktobertage wären möglich, vielleicht auch mehr“, erklärte Jung in seiner Prognose. „Wir müssen abwarten wie stabil sich das Hoch nächste Woche entwickelt. Davon hängt im Grunde alles ab.“ Auch eine längere Schönwetterphase in den nächsten Wochen sei dem Meteorologen zufolge nicht auszuschließen.