Wetter: Tief „Ignatz“ sorgt für den ersten Sturm im Herbst

Das Tief bringt in den nächsten Tagen erst warme Luft nach Deutschland. Am Donnerstag sind dann Böen von bis zu sieben Beaufort möglich – auch in Berlin. 

Ein Mann kämpft sich durch den Herbststurm am Berliner Alexanderplatz. Mit ähnlichem Wetter muss am Donnerstag gerechnet werden (Archivbild).   
Ein Mann kämpft sich durch den Herbststurm am Berliner Alexanderplatz. Mit ähnlichem Wetter muss am Donnerstag gerechnet werden (Archivbild). dpa/Max Nikelski

Berlin/Offenbach-Erst warm, dann stürmisch – mit diesem Wettermix rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) an den kommenden Tagen. Vor allem im Süden ist am Mittwoch ausgesprochen mildes Wetter zu erwarten. Tief „Ignatz“, das dann im Norden bereits für Windstärke sieben sorgt, dürfte auch die erste herbstliche Sturmlage mit sich bringen, so die DWD-Meteorologen am Dienstag.  

Zunächst sorgt der Wind allerdings für die Zufuhr subtropischer Luft mit Temperaturen von mehr als 20 Grad im Süden und in der Mitte Deutschlands. An den Alpen ist lokal sogar noch ein Sommertag mit Temperaturen von 25 Grad möglich. Allerdings trübt Regen das Gesamtbild.

Am Donnerstag kommt der Sturm nach Berlin

In der Nacht zu Donnerstag und am Donnerstag selbst könnte „Ignatz“ dann für schwere Sturmböen sorgen, auch vereinzelte orkanartige Böen werden nicht ausgeschlossen. Das sogenannte Hauptwindfeld erreicht den Westen Deutschlands in der zweiten Hälfte der Nacht zum Donnerstag und breitet sich laut Prognose bis zum Donnerstagmorgen bis in die Mitte und auf den Südwesten Deutschlands aus. In den Vormittagsstunden des Donnerstags erfasst der Sturm den Osten und Südosten des Landes, also auch Berlin und Brandenburg. Am Nachmittag erreicht der Sturm dann den Norden. Die Höchsttemperaturen liegen dann nur noch bei zwölf bis 16 Grad, im Südosten sind noch vereinzelt Höchstwerte von 18 Grad möglich.