In Berlin ist die Waldbrandgefahr wegen der anhaltenden Trockenheit sehr hoch. Die Senatsumweltverwaltung forderte am Donnerstag, das Rauch- und Grillverbot im Wald und in dessen Nähe streng zu beachten. „Trockenes Laub, Nadeln sowie Äste und Zweige fangen leicht Feuer.“ Wer gegen das Rauch- und Feuerverbot verstößt, muss laut der Mitteilung mit Bußgeldern in Höhe von mindestens 100 Euro bis zu 50.000 Euro rechnen.

Infolge der seit März andauernden Trockenheit sei der Waldboden sehr leicht entzündbar. Auch eine aus dem Auto geworfene Zigarettenkippe oder heiße Auspuffteile können demnach gefährlich sein und Brände auslösen. Die Wetterprognosen ließen eine weitere Zunahme der Gefahr erwarten, hieß es weiter. In den kommenden Tagen soll es in Berlin sommerlich warm bis heiß werden, am Samstag bis zu 34 Grad.

In Brandenburg kam es bereits zu mehreren Waldbränden. Allerdings gehen Einsatzkräfte von Brandstiftung aus.