Berlin - 25 Grad, örtlich sogar bis zu 30 Grad: Am Sonntag erlebt Deutschland den ersten Hitzetag des Jahres 2021. Am Montag wird es im östlichen Teil der Bundesrepublik noch einmal ähnlich warm. Für den Rest der Woche ist allerdings ein Wetterumschwung angekündigt: Die Temperaturen fallen auf bis zu 12 Grad und es werden starker Niederschlag und Hagelstürme erwartet. 

Die warmen Tage haben wir ausgerechnet einem Tiefdruckgebiet zu verdanken. „Hubertus“ schiebt zunächst nämlich die warmen Luftmassen aus der Sahara in unsere Region, ehe er selbst die Kontrolle übernimmt – und das ziemlich humorlos. Das Tief hat nämlich viel Regen, Sturmböen, Hagel und heftige Gewitter im Gepäck.

Tiefdruckgebiet verdrängt warme Luft

Schon am Montag wird die warme Luft von Westen aus Deutschland verdrängt. Berlin und Brandenburg erleben zunächst noch einen schönen Tag. Am Abend kommt Hubertus dann aber auch hier an. Vorher heißt es: Bitte das Eincremen nicht vergessen! „Es herrscht erhöhte Sonnenbrandgefahr“, warnt Dominik Jung von wetter.net.

Die Höchsttemperaturen liegen im Osten um 25 Grad, in NRW bei 28, im Südwesten wird sogar die 30-Grad-Marke geknackt.

Sturmböen, Gewitter und Hagel möglich

Schon in der Nacht können sich dann aber im Saarland und in Rheinland-Pfalz erste Gewitter bilden, die sich langsam ausbreiten. Am Vormittag ist die Sonnenzeit im Westen Deutschlands dann vorbei. Es gibt erste kräftige Regenschauer. Und dabei bleibt es nicht: „Es wird richtig ungemütlich“, sagt Jung. Sturmböen sind möglich, Gewitter und Hagel.

Die Wetterlage soll zunächst anhalten. Auch Dienstag und Mittwoch bleibt es kühl und wechselhaft, es gibt immer wieder Regenschauer. Was den Menschen nervt, freut die Natur: 25 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter bis Mitte Mai prophezeit der Wetter-Experte.