Das letzte Spiel Augsburg gegen Leipzig fand Ende Juni statt. 
Foto Lennart Preiss

Bielefeld Wachsende Corona-Infektionszahlen in allen Teilen Deutschlands führen am Wochenende zur drastischen Reduzierung der Zuschauerzahlen am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Nach dem FC Augsburg (gegen Spitzenreiter RB Leipzig) müssen nun auch Arminia Bielefeld und der SC Freiburg ihre Heimspiele gegen Bayern München und Werder Bremen am Sonnabend ohne Zuschauer austragen. Bielefeld ist seit Freitag mit über 50 pro 100.000 Einwohnern Risikogebiet, in Freiburg liegt der aktuelle Sieben-Tages-Grenzwert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 37,2 pro 100.000 Einwohnern und überschreitet damit den in der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg veranschlagten Schwellenwert von 35.

Auch das Gesundheits- und Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach hatte die ursprünglich erteilte Ausnahmegenehmigung für 20 Prozent der Gesamtkapazität an Zuschauern wegen der erhöhten Corona-Zahlen widerrufen. Damit dürfen am Samstag (20.30 Uhr/Sky) nur 300 Fans das Bundesligaspiel zwischen der Borussia und dem VfL Wolfsburg sehen. Die Zahl der Neuinfektionen war am Freitag auf 36,8 pro 100.000 Einwohner gestiegen.

In den Stadion des 1. FC Köln (gegen Eintracht Frankfurt) und dem FC Schalke 04 (gegen 1. FC Union Berlin) werden maximal 300 Zuschauer die Begegnungen verfolgen können. Beim 1. FSV Mainz 05 sind es sogar nur 250. Damit dürfte die Partie der TSG 1899 Hoffenheim gegen Borussia Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky) mit 6030 Fans die bestbesuchte am 4. Spieltag sein. Bei Hertha BSC werden im Duell gegen den VfB Stuttgart maximal 4000 Zuschauer erwartet.