Corona: Wien verbietet Ungeimpften Zugang zu Friseuren und Lokalen

Die neue Regel gilt in der österreichischen Hauptstadt ab Ende nächster Woche. Zudem sollen aufgrund steigender Corona-Zahlen verstärkt Kinder geimpft werden. 

Friseur-Besuch für Ungeimpfte? In Wien soll es das nicht mehr geben (Symbolbild).
Friseur-Besuch für Ungeimpfte? In Wien soll es das nicht mehr geben (Symbolbild).Imago/Sven Simon/Frank Hoermann

Wien-In Österreichs Hauptstadt Wien dürfen bald nur noch Genesene und gegen das Coronavirus geimpfte Menschen Lokale und Friseure besuchen. Diese 2G-Regel solle ab Ende nächster Woche gelten, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig am Donnerstag. Außerdem gelte diese Vorgabe für Zusammenkünfte ab 25 Personen. Die Pandemie-Prognosen ließen Schlimmes befürchten, so Ludwig. Daher wolle man Eltern auch ermöglich, dass sie ihre fünf- bis zwölfjährigen Kinder impfen lassen können. Bislang sind Impfungen in Österreich erst ab zwölf Jahren vorgesehen.

Damit stellt die Millionen-Metropole bereits vor einem Bund-Länder-Krisengipfel am Freitag ihre Weichen. Im Vergleich zu den neun Bundesländern ist die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Wien mit rund 300 deutlich geringer als der österreichweite Durchschnitt von etwa 478.