Berlin - Wegen des Winterwetters kommt es auch am Mittwoch noch zu Problemen im Zugverkehr in Deutschland. „Auch heute und in den nächsten Tagen müssen Reisende in vielen Teilen des Landes witterungsbedingt mit erheblichen Einschränkungen im Nah- und im Fernverkehr rechnen“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn.

Die Bahn arbeite daran, Schritt für Schritt auf immer mehr Verbindungen den Zugverkehr wieder aufzunehmen, schrieb das Unternehmen in seinem Wetterblog. „Strenger Frost, Schneeverwehungen und regional starker Neuschnee sorgen aber weiterhin für Verzögerungen und teils neue Einschränkungen.“

Im Großraum Halle und einigen anderen Regionen müssten enorme Schneemassen wegtransportiert werden. Der Fernverkehr laufe auf vielen Strecken schrittweise wieder an. Auf den Ost–West-Verbindungen gebe es ein eingeschränktes Angebot und zum Teil deutliche Verspätungen. „Gleiches gilt für die Nord–Süd-Verbindungen.“

Fahrgäste können ihre nicht genutzten Fernverkehrsfahrkarten für Fahrten von 6. bis 10. Februar noch sieben Tage nach Störungsende nutzen oder kostenfrei stornieren. Die Bahnsprecherin riet Reisenden und Pendlern, ihre Verbindung rechtzeitig zu überprüfen, am besten eine Stunde vorher mit der Internetseite, der App oder der Hotline.

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn von und nach Sachsen kommt langsam wieder ins Rollen. Nachdem er in Leipzig zwei Tage lang komplett eingestellt war, gebe es nun wieder einige Verbindungen in die Messestadt, sagte ein Bahnsprecher. So wurden am Mittwoch wieder die Strecken von Hamburg nach München, von Wiesbaden und von Norddeich bedient. In Dresden verkehrte bereits am Dienstag die Verbindung Prag–Hamburg.

Es sei aber auf den Strecken immer noch mit Einschränkungen und auch wegen Umleitungen mit Verzögerungen zu rechnen, betonte der Sprecher. Daher sollten sich Reisende vor Antritt der Fahrt informieren. Noch immer behindern Schnee, Verwehungen und eingefrorene Weichen den Zugverkehr.

Auch im Nahverkehr normalisiert sich die Situation langsam. „Es gibt aber noch einige Einschränkungen und Verspätungen. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, in den kommenden Tagen alle Strecken wieder anzubieten“, hieß es weiter.