Treuenbrietzen - Die Situation beim Waldbrand nahe des Treuenbrietzener Ortsteils Frohnsdorf ist aus Sicht von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) deutlich dramatischer als 2018. „Wir müssen damit rechnen, dass sich die Situation weiter verschärft“, sagte Woidke am Sonntag in Treuenbrietzen. 600 Menschen mussten in den vergangenen Stunden bereits ihre Häuser verlassen. „Es kann sein, dass es zu weiteren Evakuierungen kommt“, sagte er. Bei dem verheerenden Waldbrand 2018 hatten tagelang 400 Hektar Wald in Treuenbrietzen gebrannt.

„Wir haben derzeit 1400 Einsatzkräfte im Einsatz“, sagte Woidke. Überwiegend seien es Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Brandenburg, aber auch solche aus Sachsen-Anhalt seien da. Außerdem wird Hilfe aus Berlin erwartet. Dazu kommen nach Woidkes Angaben Bundeswehrsoldaten und Kräfte des Technischen Hilfswerkes und anderer Rettungsorganisation. Er dankte ihnen angesichts der geleisteten Arbeit bei Temperaturen von 36, 37 Grad. Das sei nicht einfach gewesen.